Kategorie-Archive:Regenwasserbewirtschaftung
Retentionszisterne 300 m³ für den Neubau eines Wertstoffhofes in Hörselberg-Hainich
Ende September lieferte unser Werk in Sonneborn, in Zusammenarbeit mit unserer Niederlassung in Stockstadt, eine Retentionszisterne 300 m³ nach Hörselberg-Hainich für den Neubau eines Wertstoffhofs. Die Montage der Anlage erfolgte am gleichen Tag.
Zusätzlich wurden wir mit der Lieferung von 17 Schächten mit PP/GFK-Auskleidung, einem Schieberschacht, zwei Filtra-Filterschächten sowie einer Löschwasseranlage 30.000 Liter beauftragt.
Vorbereitet wurden die bauseitigen Arbeiten (Baugrube und Kranstellplatz) fachgerecht durch die Universal Bau GmbH.
Die Retentionsanlage ist vorgesehen zur Rückhaltung von Regenwasser, welches vorab durch Finger-Beton Filterschächte gereinigt wird. Der Behälter besteht insgesamt aus sechs Segmenten mit je vier Innenstützen und zwei Endwänden. Das gesamte Bauwerk hat ein Gesamtgewicht von ca. 230 t und lichten Maßen von 16,80 x 7,00 x 2,85 m.
Die Verbindung der Rahmensegmente erfolgte durch ein nicht medienberührendes, seitlich (außen) angeordnetes 2-Punkt-Schraubsystem. Ohne jegliche Nacharbeit ist das Bauwerk damit unmittelbar nach der Montage und hydraulischer Verbindung hermetisch verschlossen, sofort dicht und mit Wasser befüllbar.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten – unsere erfahrenen Kolleginnen und Kollegen stehen Ihnen jederzeit zur Seite!
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Betonbauteile zur Niederschlagswasserbehandlung
Seit dem Jahr 2013 gibt es den Regionalflughafen Kassel Airport. Rings um das Flughafenareal ist ein florierender Industrie- und Luftfahrtstandort entstanden, an dem sich bereits über 35 Unternehmen – zumeist aus der Luftfahrtindustrie angesiedelt haben. Seit Ende 2022 wird hier der ehemalige Verkehrslandeplatz „Kassel Calden“ zu einem Gewerbepark umgewidmet. Besonderes Augenmerk richteten die Planer bei der Maßnahme auf die Niederschlagswasserbehandlung. Zum Einsatz kam hier ein komplexes Bauwerk aus Betonfertigteilen mit vier eingebauten hydrodynamischen Abscheidern „Hydroshark“ von unserer Unternehmensgruppe.
Nach Abschluss der Erschließungsarbeiten wird das Gelände des Gewerbeparks einmal ca. 22 ha umfassen. Die Planung sah eine Entwässerung im Trennsystem vor. Anfallendes Schmutzwasser wird über eine neue Verbindungsleitung direkt der Kläranlage Calden zugeleitet. Niederschlagswasser wird über entsprechende Behandlungsanlagen in nächstgelegene Vorflutgewässer abgeleitet. Den natürlichen Vorfluter für das betrachtete Gebiet im Norden bildet der „Schachter Grund“, der ursprünglich im Zuge der Errichtung des gleichnamigen Regenrückhaltebeckens (RRB) am Kreisverkehrsplatz der B7 überbaut wurde. Das Problem: Der Abfluss aus dem natürlichen Einzugsgebiet wurde bisher durch dieses RRB geleitet und mit potenziell verschmutzten Niederschlagswasser von den Verkehrsanlagen der B7 vermischt. Um dies künftig zu vermeiden, forderte die Genehmigungsbehörde, das Gewässer um das RRB herum zu verlegen und den Abflusses aus dem natürlichen Einzugsgebiet mit dem Ablauf der geplanten „Niederschlagswasserbehandlung Nord“ zusammenzuführen.
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Fachtagungsreihe Zukunft Regenwasser – Rückblick Nov. 2023
Wir blicken positiv auf spannende und informative Veranstaltungstage der Fachtagungsreihe Zukunft Regenwasser zurück!
Vielen Dank an alle Teilnehmer, die die Veranstaltung besucht, den Vorträgen gelauscht und interessante Diskussionen angestoßen haben.
Ein großes Dankeschön gilt außerdem allen Partnerunternehmen sowie Referenten. Durch die großartige Zusammenarbeit konnte dieses Ereignis in die Realität umgesetzt werden!
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Saugschacht für Löschwasseranlage
Bereits im September des Jahres geriet in Mücke eine Scheune mit einem angrenzenden Wohnhaus in Brand. Auch im Jahr 2020 musste eine große Ackerfläche in der direkten Nähe eines Waldes aufwändig gelöscht werden. Um Mensch und Natur zu schützen, wurde diese Löschwasseranlage im mittelhessischen Vogelsbergkreis in Mücke konzipiert. Die Feuerwehr kann hierbei Tag und Nacht auf eine sichere und große Löschwasserversorgung zurückgreifen.
Mit über 26 Metern Länge können rund 160.000 Liter Wasser gespeichert werden. Die Anlage besteht aus einem Saugschacht, neuen Rohren mit einem Durchmesser von fast drei Metern und einem Endverschluss. Aufgrund ihrer Länge wurde die Anlage mit einem Gefälle von einem Prozent Richtung des Saugschachtes verbaut. Hierdurch kann direkt beim Saugschacht, an dem niedrigsten Punkt der Anlage, das maximale Wasservolumen entnommen werden. Das Ansaugen des Löschwassers kann in unmittelbarer Nähe zentral an der Hauptstraße erfolgen. Der Saugschacht ist ein rund vier Meter hohes monolithisches Stahlbetonbauwerk und verfügt im Inneren über ein Saugrohr, welches kurz vor dem Boden des Bauwerkes das Wasser ansaugt. Eine Antiwirbelplatte am unteren Ende des Saugrohres verhindert die Verwirbelung des angesaugten Wassers und erlaubt einen gleichmäßigen Wasserstrom. An dem Bauvorhaben waren zur Herstellung und Abwicklung unsere Werke in Ludwigshafen und Fronhausen zuständig, wie zur Planung das Ingenieurbüro Müller aus dem nahegelegenen Ort Grünberg.
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Stabile Löschwasserversorgung im ländlichen Raum
Verstärkte Trockenperioden erhöhen die Brandgefahr besonders in ländlichen Gebieten. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurde eine 100 m³ Löschwasseranlage im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf im Ort Reimershausen errichtet.
Unabhängig vom öffentlichen Trinkwassernetz bietet die Löschwasseranlage für die Feuerwehr eine sofortige und stabile Löschwasserversorgung. Das Wasser kann direkt über einen Saugstutzen mittels Feuerwehrschläuchen entnommen werden.
Nacheinander wurden insgesamt vier Großbehälter Typ Jumbo aus unserem Standort in Westerburg in die Grube gesetzt. Die Betonfertigteile konnten durch eine schnelle Logistik und den einfachen Aufbau in kürzester Zeit versetzt und verbunden werden. Mit eingebautem Lastübertragungselement konnten die Deckenplatten ohne Vermörteln auf die Behälter gesetzt werden. Für die regelmäßige Kontrolle der gesamten Anlage kann jeder Behälter über einen aufgesetzten Einstieg gewartet werden.
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Regenrückhaltebecken für Logistikzentrum
Im rheinland-pfälzischen Zweibrücken stellt der Landmaschinenhersteller John Deere Mähdrescher sowie selbstfahrende Feldhäcksler für den weltweiten Markt her. Unmittelbar neben seinem Werk errichtete das Unternehmen nun ein etwa 22.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum.
Für ein geordnetes Regenwassermanagement auf dem rund 3,6 Hektar großen Gelände, sorgt unter anderem ein groß dimensioniertes Regenrückhaltebecken, welches die anfallenden Niederschläge nur gedrosselt weitergibt. Bei diesem Bauwerk entschieden sich die Planer für eine Bauweise mit rechteckigen Rahmenprofilen aus Stahlbeton.
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Innovative Regenwasserbehandlungsanlage für Einkaufszentrum
Höhr-Grenzhausen im Westerwaldkreis, auf einem 30.000 m² umfassenden Areal nahe der Autobahn A48, errichtet die Schoofs Immobilien GmbH aus Frankfurt ein Open-Sky-Einkaufszentrum namens Rastal Center. Auf einer Mietfläche von ca. 13.500 m² entsteht ein Mix aus Einzelhandel, Praxen und Büros. Für Besucher und Mitarbeiter stehen über 400 Parkplätze zur Verfügung, welche überwiegend ebenerdig angelegt sind.
Das anfallende Niederschlagswasser wird von den versiegelten Flächen, nach Durchlaufen zweier Regenrückhaltebecken, einem Vorfluter zugeführt.
Zum Schutz des oberirdischen Fließgewässers vor dem Eintrag von abfiltrierbaren Stoffen, wie Reifenabrieb, Mikroplastik, Feinstaub aber auch zum Schutz vor Leichtstoffen (z. B. Öltropfverlusten bei Fahrzeugen), ist es erforderlich das Niederschlagswasser mittels einer entsprechenden Anlage zu behandeln.
Gemäß der Dimensionierung nach dem Arbeitsblatt DWA-A 102 kommt eine Sedimentationsanlage des Typs Hydroshark 3000 in einem Kompaktbauwerk zum Einsatz. Durch die kompakte Bauweise ist der Transport sowie das Handling auf der Baustelle mit geringem Aufwand zu bewerkstelligen.
Die Anlage arbeitet nach dem Prinzip eines hydromechanischen Abscheiders, bei welchem das Niederschlagswasser zunächst tangential in die Mitte des Systems eingeleitet wird, in dem sich der Behandlungsraum befindet.
Dort findet durch den sogenannten Teetasseneffekt die Sedimentation von Feststoffen statt. Durch die besondere Gestaltung des darunterliegenden Schlammfangs, ist eine Remobilisierung der abgesetzten Partikel bei Starkregen ausgeschlossen.
Die Finger-Beton Unternehmensgruppe liefert neben der Regenwasserbehandlungsanlage auch Stahlbetonrohre und Schächte für das Rastal Center.
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Hydromechanische Abscheider gegen Mikroplastik
Die Problematik von Mikroplastik wird in der öffentlichen Diskussion meist mit Kosmetik- oder Abfallprodukten in Verbindung gebracht. Mit dem Straßenverkehr gibt es jedoch noch eine viel größere Eintragsquelle der Kleinstpartikel in die Umwelt: 1,2 Kilogramm Mikroplastik pro Kopf und Jahr entstehen durch den Reifenabrieb des Straßenverkehrs. Das gilt für Pkw, Lkw, Motorräder wie auch Fahrräder. Dies ist fast ein Drittel der Gesamtmenge, die als sogenanntes primäres, kleines Mikroplastik in die Ozeane eingetragen wird. Weitere Stoffe im Regenabfluss befestigter Flächen resultierten aus dem Abrieb von Bremsbelägen und Bremsscheiben, Tropfverlusten und Korrosionsprodukten sowie Abgasen. Es treten vor allem Schwermetalle, Mineralölkohlenwasserstoffe, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Nährstoffe wie Phosphat und Nitrat auf.
Im Winter kommen Tausalze hinzu. Aus diesem Grund fordern Fachleute, dass durch den Straßenverkehr entstandene Schadstoffe durch Reinigungs- und Filtertechnik so gut es geht eliminiert werden müssen. Im Idealfall werden Partikel und Schadstoffe abgefangen, bevor der Straßenabfluss in die Kanalisation gelangt. Eine gute Lösung hierfür fand die Gemeinde Schalksmühle im Märkischen Kreis. Hier setzte man im Zuge der Fahrbahnerneuerung in der Ortsdurchfahrt Schalksmühle-Heedfeld bei der Instandsetzung der Straßenentwässerung auf ein spezielles System der Regenwasserbehandlung, mit dem Ziel, das anfallende Niederschlagswasser gereinigt dem Grundwasser zuzuführen. Zentraler Bestandteil hierbei ist unser hydromechanische Abscheider „Hydroshark“.
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Nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung für Handelsunternehmen
Die J. N. Köbig GmbH, ein Handelsunternehmen für Baubedarf, errichtet einen neuen Standort am Bubenheimer Damm in Koblenz. Auf einer Fläche von 20.500 m² werden ab Frühjahr 2023 Baustoffe aus den Bereichen Hoch- und Tiefbau, GaLa-Bau, Trockenbau sowie Haustechnik, gehandelt.
Die umfangreichen Dachflächen bedurften einer nachhaltigen Planung im Umgang mit anfallendem Regenwasser. Aus diesem Grund liefert die Finger-Beton Unternehmensgruppe, neben einer klassischen Zisterne, auch Großbehältersysteme für die Regenwasserbewirtschaftung.
Mittels des Großbehälters Typ Jumbo wird Regenwasser vorbehandelt, gesammelt und zu Produktion von kleinen Mengen Beton (Betontankstelle) verwendet. Das auf dem Gelände anfallende Niederschlagswasser wird mittels zweier Muldensysteme dem Grundwasser zugeführt. Den Mulden sind Sedimentationsbecken vorgelagert, welche zur Reinigung des Niederschlagswassers dienen, um die Verschlammung der Versickerungsanlagen zu verhindern. Die Sedimentationsbecken wurden ebenfalls mit dem Großbehälter Typ Jumbo errichtet und weisen eine hydraulische Leistung von 64 l/s bzw. 128 l/s auf.
An der Realisierung der Baumaßnahme waren zwei Betriebstätten der Finger-Beton Unternehmensgruppe beteiligt. Die Warenlieferungen sowie Vertrieb und Logistik erfolgten durch die Standorte Kruft und Westerburg.
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Stauraumkanal für ehemalige Sektkellerei
Konversionsprojekt in Böchingen.
In Böchingen bei Landau in der Pfalz entsteht in den kommenden Jahren auf dem ehemaligen Gelände der Sektkellerei Schloss Wachenheim AG ein modernes, nachhaltiges Wohnquartier. In einer Mischung aus Wohnungen, Reihenhäusern, freistehenden Einfamilienhäusern und einer Hofhausbebauung wird auf drei Hektar ein neues Viertel für Familien, Paare und Singles aller Generationen entwickelt. Zentrales Bauwerk der Erschließungsmaßnahmen, die von Mitte 2021 bis Mitte 2022 erfolgen, ist ein Regenrückhaltebecken, welches das anfallende Niederschlagswasser aufnehmen soll. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten entschieden sich die Planer für eine Bauweise mit rechteckigen Rahmenprofilen aus Stahlbeton.
Mehr hierzu in der nächsten Ausgabe der B_I umweltbau sowie online (LINK).
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Der Sanierungsstau im deutschen Kanalnetz bleibt auch im Jahr 2025 eine bedeutende Herausforderung. Aktuelle Da...
